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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#21 von Roadrunner , 18.07.2018 11:35

Zitat
POLIZEIINSPEKTION LÜNEBURG

POL-LG: ++ Lüneburg - "Love Scam" - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest ++

Lüneburg (ots) - Lüneburg - "Love Scam" - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Am späten Vormittag des 03.07.18 hat die Polizei in Lüneburg einen 40-Jährigen vorläufig festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, an einem sogenannten Love bzw. Romance Scamming (Betrug mit vorgetäuschter Liebe) zum Nachteil einer 69-Jährigen aus dem Landkreis Lüneburg beteiligt zu sein. Die 69-Jährige hatte im Februar über eine Partnerbörse im Internet einen Mann kennengelernt, der ihr nach einiger Zeit über seine finanziellen Schwierigkeiten im Ausland berichtete. Als er um finanzielle Hilfe in Höhe von mehr als einer Million Euro bat, suchte die 69-Jährige Hilfe auf der Webseite http://www.romancescambaiter.de/ In Folge konnte in einer Gaststätte in der Lüneburger Innenstadt der 40-Jährige vorläufig festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Tatverdächtige aus dem europäischen Ausland angereist, um etliche tausend Euro entgegenzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurde der Tatverdächtige am 04.07.18 einem Haftrichter vorgeführt, der Hauptverhandlungshaft anordnete.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#22 von Onkel-Assy , 18.07.2018 19:08

http://www.haz.de/Umland/Lehrte/Betrogen...n-love-scamming

Aus Liebesbetrug wird Geldwäsche
Ein Fall um vorgegaukelte Liebe im Internet mit falschen Identitäten beschäftigt das Amtsgericht Lehrte.
Eine 52-jährige steht im Verdacht, sich der Geldwäsche schuldig gemacht zu haben.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#23 von Onkel-Assy , 18.07.2018 19:22

https://www.epochtimes.de/politik/deutsc...t-a2152313.html

Heiße Schwüre, zarte Worte: Geld nach „Romance-Scam“ ging nach Ghana – Einladung nach Deutschland aktuell beliebt

Zitat
Das Gießener Betrugskommissariat verzeichnete kürzlich wieder eine Reihe sogenannter Love- oder Romance-Scammings. Die"Liebesbetrüger aus dem Internet" sind aktuell nicht nur an Geld und Pass-Daten, sondern auch an Einladungen nach Deutschland interessiert. Die Polizei warnt ausdrücklich vor emotionalen Tragödien, finanziellen Verlusten und sogar strafrechtlichen Folgen. Vor Jahren wurden Opfer gar nach Afrika gelockt und dort erpresst.

Aufgrund aktueller Fälle warnt die Polizei Gießen derzeit wieder vor Internet-Bekanntschaften im Ausland. Einer 52-jährigen Frau aus dem Landkreis Gießen wurde eine Whats-App-Bekanntschaft zum Verhängnis. Der Mann aus Ghana hatte angeblich eine größere Summe Gold gekauft, aber das Geld für eine sogenannte Abwicklungsgebühr hatte er nicht. Die Frau zahlte 400 Euro über Western Onion nach Afrika.

Eine 49-Jährige lernte einen angeblichen Ingenieur aus England über Facebook kennen, der nach regem Chat nun die „Frau seines Lebens“ gefunden habe. Doch leider sei er gerade auf hoher See und das Schiff habe Motorschaden. Er wollte ihr seine persönlichen Sachen in einer Box zukommen lassen. Die angebliche Speditionsfirma verlangte dann vor einigen Tagen 850 Euro für den Transport, was die Frau bezahlte. Als die Firma dann jedoch eine Transportversicherung in Höhe von 10.000 Euro verlangte, wurde die Frau stutzig.
Zu schön, um wahr zu sein: Ein Romance-Scam beginnt in der Regel harmlos und endet fast immer in einer persönlichen Tragödie. Über eine Mail oder eine Kontaktanfrage in einem Sozialen Netzwerk stellen die Betrüger den ersten Kontakt zu ihrem Opfer her.“
Der Betrug würde erst beendet, wenn die Täter merken, dass von dem Opfer kein Geld mehr kommt.
Da es die professionellen Betrüger ohne ein einziges persönliches Treffen bereits schaffen, sich im täglichen Leben ihrer Opfer unverzichtbar zu machen, sind diese nach einem Romance-Scam (Scam = Betrug) oft emotional stark erschüttert.
Da sie sich oft im Ausland befinden, sind polizeiliche Ermittlungen entsprechend aufwendig und es lässt sich grundsätzlich sagen, „dass jeder Euro, der überwiesen wird, unwiederbringlich verloren ist“.

Mit dem Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ hätten die Täter nichts gemeinsam. Oft handeln auch mehrere Personen in einem Fall abwechselnd.
Am anderen Ende der Leitung sitzen professionelle Banden, die hohe Erfahrungswerte im Umgang mit ihren Opfern haben.“
Oft beginnen die Betrüger in gutem Englisch zu kommunizieren, beginnen auf deutschen Singleportalen mit einer kurzen, unpersönlichen Nachricht. Die Kripo rät: Wer derart auf Englisch zu einem kleinen Chat eingeladen wird, sollte bereits vorsichtig sein. Insider sprechen von 95 Prozent bei englisch sprechenden Kontakten auf deutschen Dating-Seiten. Doch gebe es auch perfekt Deutsch sprechende Betrüger.

Die Profilbilder der Betrüger sind ohnehin oft aus dem Internet gestohlen, meist unscharf und nur in geringer Auflösung verfügbar, Lebensläufe und berufliche Werdegänge frei erfunden.
Eine Ausnahme sind hier Scammer-Frauen, die ihre Opfer oft leicht bekleidet und mit schönen Fotos in die Falle locken. Meist kommen diese Kontakte aus Osteuropa, Südostasien oder Südamerika.
Schnell würden aber dann schwülstige Liebesschwüre und Liebeserklärungen folgen, ein gemeinsames Leben in Aussicht gestellt, von Ehemann/Ehefrau und Hochzeit gesprochen. Man will alles über das Opfer wissen.

Allerdings gibt es auch seriös wirkende Betrüger, wie in einem Fall Anfang Juni im Gießener Raum:
Eine Frau (48) lernte einen Mann, Witwer aus Kanada, über eine Kontaktbörse kennen. Er gab vor, auf der Suche nach einer neuen Partnerin zu sein. „Der offenbar gut aussehende Mann spielte der Frau die große Liebe vor“, so die Polizei Gießen. Seine Frau sei vor vier Jahren an Krebs gestorben.
Der Mann eröffnete in Großbritannien ein Bankkonto auf den Namen der 48-Jährigen. „Vor einigen Tagen stellte sie fest, dass sich auf diesem Konto der Betrag von etwa 2,7 Millionen Pfund befand.“ Dann nahm der Betrüger wieder Kontakt zu der Frau auf, bat sie, das Geld zuerst auf ihr Konto umzubuchen und dann auf sein eigenes. „Aus Sorge ging die Frau jedoch auf die Überweisung dieser hohen Summe nicht ein“, so die Gießener Behörde.

Geld und Daten nach Afrika
Im nächsten Schritt wird eine Verbindung ins Ausland hergestellt: „Entweder der Partner ist bereits im Ausland oder er muss aus dringenden beruflichen oder familiären Gründen dort hin“, informiert die Polizei weiter.
Wie die Polizei auf ihrer Beratungsseite informiert, geben die Betrüger auch vor, beruflich nach Afrika reisen zu müssen: „Dort beginnen die Schwierigkeiten: Sie berichten ihrem ‚Partner‘ über gestohlene oder konfiszierte Pässe, Überfälle oder einen Krankenhausaufenthalt nach einem Autounfall. Wegen solcher angeblichen Notsituationen bitten sie ihre Opfer in Deutschland um Unterstützung, sie sollen per Bargeldtransfer Geld übersenden, um ihrem ‚Liebsten‘ zu helfen.“
Die Scammer haben häufig eine Verbindung nach Westafrika, insbesondere Nigeria und Ghana. Die Betrüger bitten um Geld, die Eröffnung eines gemeinsamen Kontos, den Versand von Päckchen oder um Ausweiskopien.“
Dann wird um Geld gebeten, etwa für die Eröffnung eines gemeinsamen Kontos, den Versand von Päckchen oder um Ausweiskopien (zur Fälschung von Pässen). Auch der Weg über gefälschte, oft afrikanische Schecks wird gewählt.
Nicht zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass Geld für Flugtickets für ein Treffen in Deutschland verlangt werde, für Visumkosten oder für die sogenannte PTA oder BTA. Dies sei laut Polizei eine nicht existente Gebühr an die Regierung, dass man das Land verlassen könne. Dieses fiktive Geld soll vor Abflug in bar verrichtet werden. Offiziell gibt es das nicht.

Aktuell beliebt: Einladung nach Deutschland
Momentan sehr stark ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Hier wollen die Betrüger nicht nur auf Kosten ihrer Opfer leben, sondern auch weiterhin im Auftrag der Nigeria Connection tätig sein.“
Auch seien Kopien ausländischer Ausweispapiere wie Reisepass und Personalausweis derzeit äußerst beliebt. Bereits die schriftliche Einladung nach Deutschland stellt an sich schon eine Unterstützung für die Betrüger für einen Visumsantrag dar.

Gefährlich: Einladung nach Afrika
Wie die Polizei auf ihrer Beratungsseite warnt, kam es auch schon zu erpresserischem Menschenraub im Zusammenhang mit Romance- oder Love-Scamming, als Opfer nach Afrika eingeladen wurden, um ihre Internetfreundin in ihrer Heimat zu besuchen. Vor Reisen in unsichere Länder wird jedoch polizeilich abgeraten.
Bereits 2013 wurde „vereinzelt eine besonders gravierende Variante des Romance-Scamming registriert“. Eine Frau aus Senegal lud ihre Männer aus Deutschland aus den angeblichen Liebesbeziehungen in ihrer afrikanischen Heimat ein.
Vor Ort trafen die Männer ihre vermeintliche Liebschaft tatsächlich, wurden dann aber in eine verfängliche Situation gebracht. Ein angeblicher Ehemann und weitere Personen beschuldigten das angereiste Opfer des Ehebruchs, schlugen es und forderten eine Geldzahlung zur Wiedergutmachung.“
Die Männer wurden erst wieder freigelassen, als deren Angehörige in Deutschland eine bis zu 5-stellige Summe zahlten.

Strafrechtliche Folgen möglich
Doch nicht nur der Verlust des Geldes steht ins Haus. Es kommt auch vor, dass die Opfer für kriminelle Zwecke eingespannt werden.
In diesen Fällen bittet der vermeintliche „Traumpartner“ darum, „Geld oder Waren in Empfang zu nehmen und weiter zu versenden“, wobei es sich ausnahmslos um Beute aus kriminellen Handlungen dreht. Auch die Opfer machen sich dabei wegen des Verdachts der Geldwäsche strafbar!
Auch kann bei gefälschten Schecks eine Strafanzeige der Bank folgen.
Rechtlich problematisch ist, dass die Kontaktaufnahme der Scammer sogenannte „straf freie Vorbereitungshandlungen“ darstellen. Die Polizei informiert, dass auch die absurdeste Mail allein nicht illegal sei.
Bei Eintreten eines finanziellen Schadens sollten Sie allerdings sofort Strafanzeige wegen Betruges erstatten.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#24 von Onkel-Assy , 08.09.2018 06:49

Quelle:
https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/284970

1
 
https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/284970
 



Warnung vor Erpressungsmasche im Internet

Zitat
NIEDERBAYERN. In Niederbayern häuften sich im Juli und August 2018 die Fälle sogenannter „Sexpressung“. Bisher erfolgten durch die Opfer keine Zahlungen.

Bei dem Phänomen „Sexpressung“ handelt es sich um eine Form der Erpressung aus dem Bereich der Cyberkriminalität.
Die Täter versenden unzählige Spam-Emails, die den Internetnutzern in verschiedenen Formen damit drohen, dass von ihnen pornografische Bilder oder Videos im Internet veröffentlicht werden.
Die Täter geben beispielsweise an, dass sie durch ein Schadprogramm Zugriff auf die Webcam des Opfers hatten und dadurch kompromittierende Bilder erhalten hätten.
Um eine Veröffentlichung abzuwenden sollen die Opfer innerhalb einer Frist Geldbeträge, meist in der kryptografischen Währung „Bitcoin“ an eine von den Tätern genannte Adresse transferieren.

In Niederbayern kam es im Juli und August zu insgesamt 68 Anzeigenerstattungen in diesem Bereich, keines der Opfer hat Zahlungen geleistet.
Bisher wurden in keinem Fall Bilder oder Videos der erpressten Personen veröffentlicht.

Das Polizeipräsidium Niederbayern rät in diesen Fällen:
Reagieren Sie nicht auf die E-Mail
Klicken Sie keine Links in der E-Mail an
Gehen Sie keinesfalls auf die Geldforderungen ein
Nutzen Sie aktuelle Viren-Software
Achten Sie auf Ihre Webcam und deaktivieren Sie diese gegebenenfalls
Wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle



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zuletzt bearbeitet 08.09.2018 | Top

RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#25 von Onkel-Assy , 12.09.2018 21:32

Quelle: https://www.infranken.de/regional/wuerzb...rt88524,3680836

Polizei warnt vor Erpressung im Internet

Zitat
Die Polizei in Unterfranken warnt vor einer weit verbreiteten Masche.
Die Opfer werden nach engerem Kontakt über das Internet nach sogenanntem "Sexting" mit den gesendeten Inhalten erpresst.

Zu Beginn suchte der Täter Kontakt über Facebook zur späteren Geschädigten.
Über einen längeren Chatverlauf und Videokontakt entwickelte er einen engeren Umgang zur Frau, bis sie ihm schließlich intime Fotos schickte.
Einige Zeit später bat er sie, einen Koffer aus der Türkei für ihn anzunehmen und fragte nach ihrer Anschrift.
Da durch den anhaltenden Chat-Kontakt ein Vertrauensverhältnis seitens der Frau aufgebaut war, willigte sie ein.
Doch ein Koffer kam nicht.

Denn statt des angekündigten Gepäckstücks, erhielt die Frau eine Rechnung über 3000 Euro, die unter anderem für Transportkosten gestellt war.
Da die Frau sich weigerte den Betrag zu bezahlen, drohte der Erpresser damit, die intimen Fotos zu veröffentlichen.
Später kam es sogar zu einer Gewaltandrohung.
Deswegen überwies die Geschädigte das Geld letztlich doch.

Die Kriminalpolizei mahnt zur Vorsicht, größere Geldbeträge an Personen zu überweisen, zu denen im Vorfeld lediglich virtueller Kontakt bestanden hat.
Auch wird vor der Übersendung intimer Fotos im Internet gewarnt, hier sei äußerste Vorsicht geboten.
Sollte es dazu kommen, dass ein Opfer nach einem "Sexting"-Kontakt erpresst wird, raten die Beamten nicht auf die Forderungen einzugehen und die Polizei zu verständigen.



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zuletzt bearbeitet 19.10.2018 | Top

RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#26 von Onkel-Assy , 19.10.2018 21:58

Quelle: https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/287010

Romance Scamming – Betrüger flirten online

Zitat
Findige Schwindler wickeln ihre Flirtpartner online um den Finger. So auch im Fall einer in Amberg lebenden 62 Jährigen. Die Betrüger erbeuteten mit ihrer perfiden Masche einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.

Seit Mai 2018 baute der vermeintliche Soldat, der angeblich in Kabul stationiert und Angehöriger der US-Streitkräfte sei, das Szenario auf und erschlich sich so das Vertrauen der pensionierten Frau. Der im Moment unbekannte Chatpartner, den die Frau in Facebook kennenlernte, veranlasste diese mit offensichtlich erfundenen Geschichten dazu, mehrere Überweisungen auf ausländische Konten durchzuführen.

Die Masche ist der Polizei bundesweit bekannt. Die Täter erscheinen professionell und schaffen es immer wieder mit einem auf Zeit angelegten Vorgang Chatpartner zu täuschen und ihr Vertrauen zu erlangen, um sie letztlich um ihr Erspartes zu bringen.

Die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und warnt vor den „Liebe“ vortäuschenden Betrügern.

Weitere Informationen zum Thema unter:
https://www.polizei-beratung.de/themen-u...mance-scamming/


Medienkontakt: PP Oberpfalz, KOK Dietmar Winterberg, Tel.: 0941/506-1014



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#27 von Onkel-Assy , 25.11.2018 13:43

Quelle: https://www.infranken.de/ueberregional/e...rt55462,3777449

Erpressung mit Porno-Mails: Achtung vor dieser Betrüger-Masche! - Video

Zitat
Experten warnen aktuell von einer Betrugsmasche, die das Netz aktuell in Panik versetzt: Die Täter schreiben Mails, dass sie verfängliches Video-Material gesammelt hätten.
Damit wollen sie die elektronische Währung Bitcoins erpressen.

Die Masche ist meistens die selbe: Betrüger gaukeln in einer E-Mail vor, Informationen oder Bilder zu haben und würden diese Dateien gegen einen Geldbetrag vernichten.
Andernfalls würden sie das heikle Material weiterverbreiten.
Jetzt haben es Erpresser auf ein sensiblen - und oft geheimen - Bereich abgesehen: Die Pornografie.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#28 von Onkel-Assy , 25.11.2018 13:49

Quelle: https://www.infranken.de/ueberregional/b...rt74350,3874772

Seniorin mit Sexvideo erpresst

Zitat
In Neumarkt in der Oberpfalz ist eine 70-Jährige per E-Mail erpresst worden: Unbekannte wollten Geld auf ein Bitcoinkonto, sonst würden sie einen Privatporno mit der Seniorin veröffentlichen.
Sie drohten mit einem Sexvideo, das die Frau zeigen sollte.
Die Betrüger verlangten über 850 Dollar - diese sollte die Frau an eine Bitcoin-Adresse überweisen, ansonsten würden die Erpresser ein Sexvideo an die Kontakte der Frau senden.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#29 von Onkel-Assy , 26.11.2018 11:51

Quelle: https://www.infranken.de/ratgeber/neue-b...t168683,3873089

Vorsicht vor "Postfach voll" Mails

Zitat
Derzeit versuchen Betrüger mit einer neuen Masche an sensible Daten zu kommen.
Die Masche ist simpel: Outlook-Nutzer bekommen eine Mail, dass ihr Postfach voll sei.
Wer darauf klickt, wird jedoch auf eine bestimmte Adresse weitergeleitet und aufgefordert, E-Mail und Passwort einzugeben.
Die Absender versuchen so, an Passwörter zu kommen.
Wie die Masche genau funktioniert und bei welchen Absendern Sie skeptisch werden sollten, sehen Sie im Video.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#30 von Onkel-Assy , 04.12.2018 07:57

Quelle: https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/289215

Mutmaßliche Online-Betrüger in Chemnitz festgenommen

Zitat
Bereits Ende letzter Woche wurden vier Männer in Chemnitz festgenommen, die im großen Stil abgefischte Bankdaten für unberechtigte Abhebungen entweder selbst verwendet oder die Bankdaten Dritten gegen eine Provision zur Verfügung gestellt haben sollen.

Nach langwierigen und technisch hochkomplexen Ermittlungen der Spezialstaatsanwälte der bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichteten Zentralstelle Cybercrime Bayern und der IT-Spezialisten der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg konnten bereits am 29.11.2018 vier junge Männer aus der Region Chemnitz festgenommen werden. Gegen alle vier Beschuldigten wurden zwischenzeitlich Haftbefehle erlassen. Sie befinden sich in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen sich die Beschuldigten Zugangsdaten zum Online-Banking, die zuvor von noch unbekannten Mittätern durch sog. Phishing-Mails erlangt worden waren, verschafft haben. Diese Zugangsdaten sollen sie in der Folge entweder selbst für missbräuchliche Abbuchungen genutzt oder aber gegen eine Provision für den Fall erfolgreicher Abbuchungen Dritten zur Verfügung gestellt haben. Die Beschuldigten sollen jeweils zuvor das TAN-Verfahren unter Verwendung der erlangten Zugangsdaten abgeändert haben, um sich oder anderen Personen die Durchführung der Überweisungen zu erleichtern. Zur Verschleierung ihrer Aktivitäten sollen sich die Beschuldigten eine komplizierte Server-Infrastruktur aufgebaut haben. Der Austausch der Daten zwischen den Beschuldigten, ihren Zulieferern und den „Kunden“ erfolgte über einen Cloudspeicher.

Insgesamt wurden unter mutmaßlicher Beteiligung der jetzt Festgenommenen unberechtigte Abbuchungen in Höhe von rund 260.000 EUR vorgenommen. Hinzu kommen versuchte Abbuchungen in Höhe von weiteren rund 70.000 EUR.

Die Ermittlungen nahmen ihren Anfang bei der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg, weil dort ein besonders schadensträchtiger Einzelfall angezeigt wurde. Es wurde allerdings schnell klar, dass es eine Vielzahl weiterer Geschädigter im gesamten Bundesgebiet gibt. Nach umfangreicher Überwachung und Auswertung des Datenverkehrs konnten ausreichend Beweise gesichert werden, um einen dringenden Tatverdacht zu begründen. Alle vier Beschuldigten konnten in einem Geberwerbegebiet in Chemnitz festgenommen werden. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden eine Vielzahl von Computern, Speichermedien und Mobiltelefonen sowie Bargeld in Höhe von 40.000 EUR sichergestellt. Die Staatsanwälte und IT-Forensiker der Zentralstelle Cybercrime Bayern und die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg wurden bei der Durchsuchung und den Festnahmen von Beamten der sächsischen Polizei unterstützt. Der Zugriff erfolgte letztlich durch Spezialkräfte, um die Beschuldigten zu überraschen und die Vernichtung von Beweismitteln zu verhindern.
Den Beschuldigten liegen unter anderem eine Vielzahl von Fällen des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs und des Ausspähens von Daten zur Last. Das Gesetz sieht für den gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrug Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vor.

Obwohl nach derzeitigem Ermittlungsstand ganz erhebliche Anstrengungen von den Beschuldigten unternommen worden sein sollen, um ihr Tun zu verschleiern, ist es nach wochenlanger und mühevoller Kleinarbeit gelungen, das komplexe Betrugsmodell aufzudecken, die Serverstruktur aufzuklären und die Beschuldigten zu identifizieren.



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zuletzt bearbeitet 04.12.2018 | Top

RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#31 von Onkel-Assy , 04.12.2018 08:02

Quelle: https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/289241

Romance Scamming – Betrug mit vorgetäuschter Liebe

Zitat
Mit vorgetäuschter Liebe umgarnen gewiefte Gauner ihre Opfer und veranlassen diese zu Geldüberweisungen. So erneut geschehen in Ingolstadt, wo eine Frau um einen hohen Geldbetrag betrogen wurde. Die Kriminalpolizei warnt vor dieser, in letzter Zeit wieder häufiger angewandten, Betrugsmasche.

Bereits seit dem Jahr 2016 hatte ein angeblicher Geologe über eine Internet-Plattform Kontakt zu der nun zum Opfer gewordenen Frau gehalten. In den gemeinsamen Chats spielte ihr der Betrüger ein weitergehendes Interesse vor und erschlich sich so das Vertrauen der Frau. Mit erfundenen Geschichten veranlasste er sie mehrfach Überweisungen auf ausländische Konten durchzuführen. Im aktuellen Fall gelang es dem Betrüger damit einen fünfstelligen Betrag zu ergaunern.

Die hier angewandte Betrugsmasche ist der Polizei als Romance Scamming bekannt. Dabei suchen sich die Scammer ihre Opfer in Online-Partnerbörsen oder sozialen Netzwerken. Sie flirten und umgarnen ihre Opfer, bis diese sich in ihr virtuelles Gegenüber verlieben. Irgendwann kommt die Frage nach dem Geld, z. B. für eine dringende Operation oder eine andere angebliche Notlage, für die das Opfer Geld überweisen soll. Viele tun dies auch, da sie zu diesem Zeitpunkt schon von ihrer Internet-Bekanntschaft emotional abhängig sind.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt stellt in den vergangenen Monaten eine Zunahme dieser Betrugsform fest. Allein sieben Fälle, in denen es zu Überweisungen kam, waren es in den letzten beiden Monaten. Insgesamt 16 Taten sind seit Mai 2018 der Kripo gemeldet worden. Der finanzielle Schaden, der den Opfern dabei zugefügt wurde, beträgt über 400.000 Euro.



Die Kriminalpolizei Ingolstadt rät zur Vorsicht bei Internetbekanntschaften, insbesondere wenn Geldforderungen gestellt werden und bittet folgende Tipps zu beachten:

Zitat
Wenn der Kontakt zur Internetbekanntschaft nur per Chat, Mail oder Telefon hergestellt werden kann, ist höchste Vorsicht geboten.
Brechen Sie spätestens wenn Geldforderungen gestellt werden sofort jeglichen Kontakt ab, ob per Chat, Mail oder Telefon.
Gehen Sie nicht auf die Forderungen des Scammers ein. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld, lösen Sie keine Schecks ein, leiten Sie keine Briefe und Päckchen weiter oder bewahren diese auf.
Machen Sie geleistete Zahlungen, wenn noch möglich, sofort rückgängig.
Speichern Sie alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf CD oder USB-Stick.
Informieren Sie unverzüglich die Polizei und erstatten Sie Anzeige.



Weitere Infos dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-u...mance-scamming/



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