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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#21 von Roadrunner , 18.07.2018 11:35

Zitat
POLIZEIINSPEKTION LÜNEBURG

POL-LG: ++ Lüneburg - "Love Scam" - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest ++

Lüneburg (ots) - Lüneburg - "Love Scam" - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Am späten Vormittag des 03.07.18 hat die Polizei in Lüneburg einen 40-Jährigen vorläufig festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, an einem sogenannten Love bzw. Romance Scamming (Betrug mit vorgetäuschter Liebe) zum Nachteil einer 69-Jährigen aus dem Landkreis Lüneburg beteiligt zu sein. Die 69-Jährige hatte im Februar über eine Partnerbörse im Internet einen Mann kennengelernt, der ihr nach einiger Zeit über seine finanziellen Schwierigkeiten im Ausland berichtete. Als er um finanzielle Hilfe in Höhe von mehr als einer Million Euro bat, suchte die 69-Jährige Hilfe auf der Webseite http://www.romancescambaiter.de/ In Folge konnte in einer Gaststätte in der Lüneburger Innenstadt der 40-Jährige vorläufig festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Tatverdächtige aus dem europäischen Ausland angereist, um etliche tausend Euro entgegenzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurde der Tatverdächtige am 04.07.18 einem Haftrichter vorgeführt, der Hauptverhandlungshaft anordnete.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#22 von Onkel-Assy , 18.07.2018 19:08

http://www.haz.de/Umland/Lehrte/Betrogen...n-love-scamming

Aus Liebesbetrug wird Geldwäsche
Ein Fall um vorgegaukelte Liebe im Internet mit falschen Identitäten beschäftigt das Amtsgericht Lehrte.
Eine 52-jährige steht im Verdacht, sich der Geldwäsche schuldig gemacht zu haben.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#23 von Onkel-Assy , 18.07.2018 19:22

https://www.epochtimes.de/politik/deutsc...t-a2152313.html

Heiße Schwüre, zarte Worte: Geld nach „Romance-Scam“ ging nach Ghana – Einladung nach Deutschland aktuell beliebt

Zitat
Das Gießener Betrugskommissariat verzeichnete kürzlich wieder eine Reihe sogenannter Love- oder Romance-Scammings. Die"Liebesbetrüger aus dem Internet" sind aktuell nicht nur an Geld und Pass-Daten, sondern auch an Einladungen nach Deutschland interessiert. Die Polizei warnt ausdrücklich vor emotionalen Tragödien, finanziellen Verlusten und sogar strafrechtlichen Folgen. Vor Jahren wurden Opfer gar nach Afrika gelockt und dort erpresst.

Aufgrund aktueller Fälle warnt die Polizei Gießen derzeit wieder vor Internet-Bekanntschaften im Ausland. Einer 52-jährigen Frau aus dem Landkreis Gießen wurde eine Whats-App-Bekanntschaft zum Verhängnis. Der Mann aus Ghana hatte angeblich eine größere Summe Gold gekauft, aber das Geld für eine sogenannte Abwicklungsgebühr hatte er nicht. Die Frau zahlte 400 Euro über Western Onion nach Afrika.

Eine 49-Jährige lernte einen angeblichen Ingenieur aus England über Facebook kennen, der nach regem Chat nun die „Frau seines Lebens“ gefunden habe. Doch leider sei er gerade auf hoher See und das Schiff habe Motorschaden. Er wollte ihr seine persönlichen Sachen in einer Box zukommen lassen. Die angebliche Speditionsfirma verlangte dann vor einigen Tagen 850 Euro für den Transport, was die Frau bezahlte. Als die Firma dann jedoch eine Transportversicherung in Höhe von 10.000 Euro verlangte, wurde die Frau stutzig.
Zu schön, um wahr zu sein: Ein Romance-Scam beginnt in der Regel harmlos und endet fast immer in einer persönlichen Tragödie. Über eine Mail oder eine Kontaktanfrage in einem Sozialen Netzwerk stellen die Betrüger den ersten Kontakt zu ihrem Opfer her.“
Der Betrug würde erst beendet, wenn die Täter merken, dass von dem Opfer kein Geld mehr kommt.
Da es die professionellen Betrüger ohne ein einziges persönliches Treffen bereits schaffen, sich im täglichen Leben ihrer Opfer unverzichtbar zu machen, sind diese nach einem Romance-Scam (Scam = Betrug) oft emotional stark erschüttert.
Da sie sich oft im Ausland befinden, sind polizeiliche Ermittlungen entsprechend aufwendig und es lässt sich grundsätzlich sagen, „dass jeder Euro, der überwiesen wird, unwiederbringlich verloren ist“.

Mit dem Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ hätten die Täter nichts gemeinsam. Oft handeln auch mehrere Personen in einem Fall abwechselnd.
Am anderen Ende der Leitung sitzen professionelle Banden, die hohe Erfahrungswerte im Umgang mit ihren Opfern haben.“
Oft beginnen die Betrüger in gutem Englisch zu kommunizieren, beginnen auf deutschen Singleportalen mit einer kurzen, unpersönlichen Nachricht. Die Kripo rät: Wer derart auf Englisch zu einem kleinen Chat eingeladen wird, sollte bereits vorsichtig sein. Insider sprechen von 95 Prozent bei englisch sprechenden Kontakten auf deutschen Dating-Seiten. Doch gebe es auch perfekt Deutsch sprechende Betrüger.

Die Profilbilder der Betrüger sind ohnehin oft aus dem Internet gestohlen, meist unscharf und nur in geringer Auflösung verfügbar, Lebensläufe und berufliche Werdegänge frei erfunden.
Eine Ausnahme sind hier Scammer-Frauen, die ihre Opfer oft leicht bekleidet und mit schönen Fotos in die Falle locken. Meist kommen diese Kontakte aus Osteuropa, Südostasien oder Südamerika.
Schnell würden aber dann schwülstige Liebesschwüre und Liebeserklärungen folgen, ein gemeinsames Leben in Aussicht gestellt, von Ehemann/Ehefrau und Hochzeit gesprochen. Man will alles über das Opfer wissen.

Allerdings gibt es auch seriös wirkende Betrüger, wie in einem Fall Anfang Juni im Gießener Raum:
Eine Frau (48) lernte einen Mann, Witwer aus Kanada, über eine Kontaktbörse kennen. Er gab vor, auf der Suche nach einer neuen Partnerin zu sein. „Der offenbar gut aussehende Mann spielte der Frau die große Liebe vor“, so die Polizei Gießen. Seine Frau sei vor vier Jahren an Krebs gestorben.
Der Mann eröffnete in Großbritannien ein Bankkonto auf den Namen der 48-Jährigen. „Vor einigen Tagen stellte sie fest, dass sich auf diesem Konto der Betrag von etwa 2,7 Millionen Pfund befand.“ Dann nahm der Betrüger wieder Kontakt zu der Frau auf, bat sie, das Geld zuerst auf ihr Konto umzubuchen und dann auf sein eigenes. „Aus Sorge ging die Frau jedoch auf die Überweisung dieser hohen Summe nicht ein“, so die Gießener Behörde.

Geld und Daten nach Afrika
Im nächsten Schritt wird eine Verbindung ins Ausland hergestellt: „Entweder der Partner ist bereits im Ausland oder er muss aus dringenden beruflichen oder familiären Gründen dort hin“, informiert die Polizei weiter.
Wie die Polizei auf ihrer Beratungsseite informiert, geben die Betrüger auch vor, beruflich nach Afrika reisen zu müssen: „Dort beginnen die Schwierigkeiten: Sie berichten ihrem ‚Partner‘ über gestohlene oder konfiszierte Pässe, Überfälle oder einen Krankenhausaufenthalt nach einem Autounfall. Wegen solcher angeblichen Notsituationen bitten sie ihre Opfer in Deutschland um Unterstützung, sie sollen per Bargeldtransfer Geld übersenden, um ihrem ‚Liebsten‘ zu helfen.“
Die Scammer haben häufig eine Verbindung nach Westafrika, insbesondere Nigeria und Ghana. Die Betrüger bitten um Geld, die Eröffnung eines gemeinsamen Kontos, den Versand von Päckchen oder um Ausweiskopien.“
Dann wird um Geld gebeten, etwa für die Eröffnung eines gemeinsamen Kontos, den Versand von Päckchen oder um Ausweiskopien (zur Fälschung von Pässen). Auch der Weg über gefälschte, oft afrikanische Schecks wird gewählt.
Nicht zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass Geld für Flugtickets für ein Treffen in Deutschland verlangt werde, für Visumkosten oder für die sogenannte PTA oder BTA. Dies sei laut Polizei eine nicht existente Gebühr an die Regierung, dass man das Land verlassen könne. Dieses fiktive Geld soll vor Abflug in bar verrichtet werden. Offiziell gibt es das nicht.

Aktuell beliebt: Einladung nach Deutschland
Momentan sehr stark ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Hier wollen die Betrüger nicht nur auf Kosten ihrer Opfer leben, sondern auch weiterhin im Auftrag der Nigeria Connection tätig sein.“
Auch seien Kopien ausländischer Ausweispapiere wie Reisepass und Personalausweis derzeit äußerst beliebt. Bereits die schriftliche Einladung nach Deutschland stellt an sich schon eine Unterstützung für die Betrüger für einen Visumsantrag dar.

Gefährlich: Einladung nach Afrika
Wie die Polizei auf ihrer Beratungsseite warnt, kam es auch schon zu erpresserischem Menschenraub im Zusammenhang mit Romance- oder Love-Scamming, als Opfer nach Afrika eingeladen wurden, um ihre Internetfreundin in ihrer Heimat zu besuchen. Vor Reisen in unsichere Länder wird jedoch polizeilich abgeraten.
Bereits 2013 wurde „vereinzelt eine besonders gravierende Variante des Romance-Scamming registriert“. Eine Frau aus Senegal lud ihre Männer aus Deutschland aus den angeblichen Liebesbeziehungen in ihrer afrikanischen Heimat ein.
Vor Ort trafen die Männer ihre vermeintliche Liebschaft tatsächlich, wurden dann aber in eine verfängliche Situation gebracht. Ein angeblicher Ehemann und weitere Personen beschuldigten das angereiste Opfer des Ehebruchs, schlugen es und forderten eine Geldzahlung zur Wiedergutmachung.“
Die Männer wurden erst wieder freigelassen, als deren Angehörige in Deutschland eine bis zu 5-stellige Summe zahlten.

Strafrechtliche Folgen möglich
Doch nicht nur der Verlust des Geldes steht ins Haus. Es kommt auch vor, dass die Opfer für kriminelle Zwecke eingespannt werden.
In diesen Fällen bittet der vermeintliche „Traumpartner“ darum, „Geld oder Waren in Empfang zu nehmen und weiter zu versenden“, wobei es sich ausnahmslos um Beute aus kriminellen Handlungen dreht. Auch die Opfer machen sich dabei wegen des Verdachts der Geldwäsche strafbar!
Auch kann bei gefälschten Schecks eine Strafanzeige der Bank folgen.
Rechtlich problematisch ist, dass die Kontaktaufnahme der Scammer sogenannte „straf freie Vorbereitungshandlungen“ darstellen. Die Polizei informiert, dass auch die absurdeste Mail allein nicht illegal sei.
Bei Eintreten eines finanziellen Schadens sollten Sie allerdings sofort Strafanzeige wegen Betruges erstatten.



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RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#24 von Onkel-Assy , 08.09.2018 06:49

Quelle:
https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/284970

1
 
https://www.polizei.bayern.de/news/press...dex.html/284970
 



Warnung vor Erpressungsmasche im Internet

Zitat
NIEDERBAYERN. In Niederbayern häuften sich im Juli und August 2018 die Fälle sogenannter „Sexpressung“. Bisher erfolgten durch die Opfer keine Zahlungen.

Bei dem Phänomen „Sexpressung“ handelt es sich um eine Form der Erpressung aus dem Bereich der Cyberkriminalität.
Die Täter versenden unzählige Spam-Emails, die den Internetnutzern in verschiedenen Formen damit drohen, dass von ihnen pornografische Bilder oder Videos im Internet veröffentlicht werden.
Die Täter geben beispielsweise an, dass sie durch ein Schadprogramm Zugriff auf die Webcam des Opfers hatten und dadurch kompromittierende Bilder erhalten hätten.
Um eine Veröffentlichung abzuwenden sollen die Opfer innerhalb einer Frist Geldbeträge, meist in der kryptografischen Währung „Bitcoin“ an eine von den Tätern genannte Adresse transferieren.

In Niederbayern kam es im Juli und August zu insgesamt 68 Anzeigenerstattungen in diesem Bereich, keines der Opfer hat Zahlungen geleistet.
Bisher wurden in keinem Fall Bilder oder Videos der erpressten Personen veröffentlicht.

Das Polizeipräsidium Niederbayern rät in diesen Fällen:
Reagieren Sie nicht auf die E-Mail
Klicken Sie keine Links in der E-Mail an
Gehen Sie keinesfalls auf die Geldforderungen ein
Nutzen Sie aktuelle Viren-Software
Achten Sie auf Ihre Webcam und deaktivieren Sie diese gegebenenfalls
Wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle



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zuletzt bearbeitet 08.09.2018 | Top

RE: Internet-Abzocke - Presseberichte

#25 von Onkel-Assy , 12.09.2018 21:32

Quelle: https://www.infranken.de/regional/wuerzb...rt88524,3680836

Polizei warnt vor Erpressung nach im Internet

Zitat
Die Polizei in Unterfranken warnt vor einer weit verbreiteten Masche.
Die Opfer werden nach engerem Kontakt über das Internet nach sogenanntem "Sexting" mit den gesendeten Inhalten erpresst.

Zu Beginn suchte der Täter Kontakt über Facebook zur späteren Geschädigten.
Über einen längeren Chatverlauf und Videokontakt entwickelte er einen engeren Umgang zur Frau, bis sie ihm schließlich intime Fotos schickte.
Einige Zeit später bat er sie, einen Koffer aus der Türkei für ihn anzunehmen und fragte nach ihrer Anschrift.
Da durch den anhaltenden Chat-Kontakt ein Vertrauensverhältnis seitens der Frau aufgebaut war, willigte sie ein.
Doch ein Koffer kam nicht.

Denn statt des angekündigten Gepäckstücks, erhielt die Frau eine Rechnung über 3000 Euro, die unter anderem für Transportkosten gestellt war.
Da die Frau sich weigerte den Betrag zu bezahlen, drohte der Erpresser damit, die intimen Fotos zu veröffentlichen.
Später kam es sogar zu einer Gewaltandrohung.
Deswegen überwies die Geschädigte das Geld letztlich doch.

Die Kriminalpolizei mahnt zur Vorsicht, größere Geldbeträge an Personen zu überweisen, zu denen im Vorfeld lediglich virtueller Kontakt bestanden hat.
Auch wird vor der Übersendung intimer Fotos im Internet gewarnt, hier sei äußerste Vorsicht geboten.
Sollte es dazu kommen, dass ein Opfer nach einem "Sexting"-Kontakt erpresst wird, raten die Beamten nicht auf die Forderungen einzugehen und die Polizei zu verständigen.



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