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Scheckbetrug Es wird ein überhöhter Scheck ausgestellt. Der Empfänger des Schecks wird gebeten, die Differenz zwischen dem Betrag der Dienstleistung/Ware/Miete und dem Scheckbetrag per Bargeldtransfer oder Überweisung an eine Person im Ausland zu transferieren. Der Empfänger reicht den Scheck bei seiner Bank ein und der Betrag wird auch erst einmal seinem Konto gutgeschrieben. Dann sendet er den überzahlten Betrag an die Person im Ausland. Nach einigen Wochen platzt der Scheck, der gesamte Betrag wird vom Konto wieder abgebucht und der gutgläubige Betrogene bleibt auf der bereits überwiesenen Differenz sitzen. Meistens können die Betrüger, die irgendwo im Ausland sitzen, nicht ermittelt werden.

Zitat
Folgendes Beispiel als Szenario:
Er/sie schickt dir einen Barscheck über 2000,00 € (oder $). Vereinbart waren aber nur 1000,00 €.
Dann sagt er/sie "oh sorry" meine Liebe/Lieber, wir haben den Scheck auf 2000,00 € ausgestellt.
Bitte sende uns via (z.B.) Western Onion® 1000,00 € Zurück.

Ergebnis:
Du reichst den Scheck bei deiner Bank ein. Diese nimmt den Scheck - immer - nur unter Vorbehalt an.
Dann überweist du 1000,00 € mit WU® an ihn/sie. Und alles scheint OK. NEIN ist es nicht!
Nach ein paar Tagen oder Wochen wird dir deine Bank mitteilen: "Entschuldigung der Scheck war ungedeckt/gefälscht".
Somit verlierst du 1000,00 €! 1x 1000,00 € hast du ihm/ihr geschickt. 1x wird die Bank die Gutschrift rückgängig machen.

Sollten Dienstleistungen erbracht worden sein z.B. Mieten/Produkte kauf-verkauf/Buchungen für Hotel etc. -
besteht der Schaden natürlich nicht nur durch die Kontobuchungen.
Zum GESAMT-Schaden kann schnell ein tatsächlicher Schaden von 2000,00 € und mehr entstehen.

Wenn du KEIN Glück hast, kommt es zur Anzeige wegen Betruges, da der Scheck gefälscht war.


Polizei Beratung Betrug mit gefälschten Schecks

In Anzeigen in Zeitungen und im Internet suchen die Betrüger Menschen, denen sie ihre gefälschten Schecks auf scheinbar legalem Wege andrehen können: Sie tätigen damit beispielsweise einen Kauf bei Privatpersonen. Meistens sind die Schecks auf einen höheren Betrag ausgestellt, als zum Beispiel das privat angebotene Auto tatsächlich gekostet hat. Es wird vereinbart, dass das Opfer den Differenzbetrag gleichzeitig vom eigenen Konto per Bargeldtransfer an den Betrüger überweist. Problem ist, dass selbst Bankangestellte einen gefälschten Scheck nur selten erkennen. Das Opfer hat in zweifacher Hinsicht das Nachsehen. Dass der Scheck gefälscht war, stellt sich erst in einigen Tagen heraus – dann ist das überwiesene Geld bereits in undurchsichtigen Kanälen verschwunden. Außerdem kann die Bank wegen Betrugs strafrechtliche Schritte gegen das Opfer einleiten.

Vorsicht: Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Seien Sie also immer misstrauisch bei unglaublichen Angeboten, ob bei der Wohnungs- oder der Partnersuche.


Quelle: Polizei Beratung (Scamming)
Scamming – jeder kann Opfer werden


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